Wohnraum schaffen

Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen kann vieles meinen, sei es Wohnraum im Besitz der Kirchengemeinde selbst, sei es durch das Ansprechen von Gemeindemitgliedern oder Anderen, welche über geeigneten Wohnraum verfügen, etc. Leerstehende Pfarrhäuser oder nicht genutzte Verwaltungsgebäude, auch Freiflächen und Grundstücke sind angefragt und nutzbar für Containerlösungen. Diese können den Landkreisen und Kommunen zur Überprüfung angeboten werden. Ob eine Räumlichkeit oder ein Angebot genutzt werden kann, wird von den Vertretern der Landkreise entschieden.

Eine weitere Möglichkeit ist das Schaffen von z.B. Bündnissen: Mehrere Kirchengemeinden können gemeinsam ein Haus anmieten und dieses dem Landkreis für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Entstehende Kosten werden auf die beteiligten Kirchengemeinden verteilt. Auf diese Weise tragen die Gemeinden dazu bei, die momentan schwierige Unterkunftssuche zu entschärfen.

Kirchengemeinden treten damit als Mieter und als Vermieter auf. Für die Immobilienbesitzer entstehen so viele Vorteile, wie z.B. für einen festen Zeitraum können sie mit regelmäßigen Mieteinnahmen rechnen, die Verwaltung wird durch die Kirchengemeinde geregelt, die Mieter werden betreut, der Müll wird ordnungsgemäß entsorgt, etc. Wenn die Bewohner durch Paten von der Kirchengemeinde begleitet werden, können viele Bedenken von Immobilienbesitzern aufgelöst werden. Die Vermieter haben in der Kirchengemeinde einen festen Ansprechpartner, welcher die Dinge am Ort regelt.

Die Kirchengemeinden können mit ihren bereits bestehenden Strukturen vermitteln und für menschenwürdige Unterkünfte sorgen. Die Kirchengemeinden tragen auf diese Weise einen wichtigen Teil zur Integration von Flüchtlingen in unserer Gesellschaft bei.

Ein Modell zur Anmietung und Vermietung von Wohnraum an Flüchtlinge, welches in der Diözese bereits erfolgreich umgesetzt wird: Akquise von Wohnraum für Flüchtlinge in Kirchengemeinden.
   

Fachreferentin

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