Weiterentwicklung der katholischen Sozialstationen

Modellförderung 2011 - 2013

Von Herbst 2008 bis Sommer 2010 wurde in einem Projekt unter der Federführung der Hauptabteilung Caritas unter Beteiligung der Hauptabteilung Kirchliche Rechtspersonen, dem Diözesancaritasverband, der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Sozialstationen (sowie in Teilfragen mit dem Fachverband Zukunft Familie e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Altenhilfe) ein Entwurf zur Profilierung und Weiterentwicklung der katholischen Sozialstationen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart erarbeitet.

Die Projektergebnisse liegen seit Ende 2010 vor. Über die Expedition des Bischöflichen Ordinariats können die Broschüren bestellt werden.

Die Hauptabteilung Caritas wurde von Bischof Dr. Fürst mit der Umsetzung der Projektergebnisse federführend beauftragt.

Dies geschah unter anderem durch eine dreijährige Modellförderung in strukturell unterschiedlichen Regionen zum Anreiz von Entwicklungsschritten bei den Trägern.

Inhalte der Förderung waren zum Beispiel:

  • Modelle zur Überwindung der Entfremdung zwischen Sozialstation und Kirchengemeinde 
  • Modelle regionaler Koope­rationen von Sozialstationen und katholischer und evangelischer Altenhilfeträger
  • Modelle neuer Formen verbindlicher Zusammenarbeit mit ehren­amtlichen und frei­willig Engagierten
  • Modelle neuer Träger­struk­turen
  • Modelle örtlicher Netz­werke rund um die Sozialstationen
  • Modelle, die in Struktur­ent­wicklungen die Ent­wicklung von Leistungs- und Ver­sorgungsketten fokussieren
  • Mo­del­le für Krankenpflege­vereine im Verbund über Sozialstationen
  • Möglicherweise auch von Model­len, die Familienpflege in Sozialstationen strukturell und nachhaltig weiterentwickeln

Bei Modellen, die gezielt das kirchlich-karitative Profil von Sozialstationen stärken und fördern, kann ein Antrag an die Mutter-Theresa-Stiftung gestellt werden.