Wie läuft das Förderverfahren ab?

1. Antragstellung

Förderberechtigte caritative Träger stellen einen Förderantrag. Dies kann jederzeit erfolgen, spätestens aber zum 31.Oktober des jeweiligen Förderjahres.

2. Begutachtung

Der Antrag wird von Vertreter(inne)n der Hauptabteilungen IV-Pastorale Konzeption, V-Pastorales Personal und VI-Caritas begutachtet. Die beantragten Maßnahmen werden vor dem Hintergrund der eingereichten Konzeption auf ihre Förderwürdigkeit geprüft. Danach erhält der Antragsteller einen Bescheid, welche Maßnahmen in welchem Umfang als förderwürdig gelten können. Ergeht der Bescheid vor dem Stichtag und / oder sind zum Antragszeitpunkt noch nicht alle Maßnahmen abgeschlossen, enthält der Bescheid noch keine Aussage über die Fördersumme.

3. Festlegung und Berechnung der Förderhöchstgrenzen

Nach Abschluss des Antragszeitraums (31.Oktober) kann ermittelt werden, ob in diesem Förderjahr Förderhöchstgrenzen notwendig sind. Sie sind notwendig, wenn das Volumen der förderwürdigen Maßnahmen die zur Verfügung stehenden Fördermittel übersteigt. Grundlage für die Berechnung sind dann die für das jeweilige Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel und die Mitarbeiterzahlen (VK) der Antragsteller. Die Antragsteller werden zeitnah über etwaige Förderhöchstgrenzen informiert. Wenn das Volumen der förderwürdigen Maßnahmen die Förderhöchstgrenze übersteigt, trifft der Antragsteller eine Auswahl, für welche Maßnahmen die Förderung verwendet werden soll.   

4. Auszahlung der Fördermittel

Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt zeitnah nach Bekanntgabe der Förderhöchstgrenzen. Für den Fall, dass zum Antragszeitpunkt noch nicht alle Maßnahmen abgeschlossen waren, erfolgt die Auszahlung in zwei Tranchen. Die Anweisung der zweiten Tranche erfolgt nach Eingang eines Abschlussberichts.

5. Abschlussbericht

Ein Abschlussbericht ist dann notwendig, wenn bewilligte Maßnahmen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgeschlossen waren.

Im Abschlussbericht bestätigt der Antragsteller, dass die bewilligte(n) Maßnahme(n) tatsächlich so, wie im Antrag beschrieben, stattgefunden hat / haben, oder aber er legt die entsprechenden Veränderungen dar (z.B. wenn sich die und Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen gegenüber der Angabe im Antrag verändert hat).  Fehlen im Antrag konkrete Daten (z.B. Termine, Teilnehmerzahlen, Kosten...), werden diese im Abschlussbericht nachgereicht. Bestätigt wird, dass entsprechende Nachweise vor Ort vorliegen.

Der Abschlussbericht ist in der Form frei. Vorgegeben ist nur, dass er eine rechtsgültige Unterschrift einer vertretungsberechtigten Person tragen muss. Der Abschlussbericht kann zu einem beliebigen Zeitpunkt nach Abschluss der Maßnahme(n) eingereicht werden, spätestens aber zum 31.Dezember des jeweiligen Förderjahres.