Häufig gestellte Fragen

Gibt es einen Stichtag für die Antragstellung?
Ja. Die Antragstellung für Maßnahmen des Jahres 2018 ist jederzeit möglich, spätestens aber zum 31. Oktober 2018.

Ist eine rückwirkende Förderung von Maßnahmen des Jahres 2018 möglich?
Ja. Förderfähig sind Maßnahmen ab dem 1. Januar 2018. 

Können 2018 noch Anträge für Maßnahmen des Jahres 2017 gestellt werden?
Nein. Die Förderung von Maßnahmen des Jahres 2017 war 2017 zu beantragen. 

Brauche ich für einen Erstantrag eine Konzeption?
Ja. Fördervoraussetzung ist die Vorlage einer Konzeption, die das Seelsorgeverständnis und die Anstrengungen des Trägers darstellt, sein christliches / kirchliches / katholisches Profil zu pflegen. Die zu fördernden Maßnahmen werden in diese Konzeption eingeordnet. Zur Erstellung einer Konzeption gibt es auf dieser Homepage eine Orientierungshilfe.

Wir haben noch keine Konzeption zu Seelsorge und christlich-spiritueller Profilbildung. Ist auch die Entwicklung einer solchen Konzeption förderfähig?
Ja. In diesem Fall wird im Antrag der entsprechende Ist–Stand skizziert und Projekte und / oder Prozesse benannt, die zur (Neu-)Erstellung oder Weiterentwicklung der Konzeption führen. Diese können gefördert werden.

Gibt es bei einem Folgeantrag Vereinfachungen?
Ja. Der Aufwand ist bei einem Folgeantrag gegenüber dem Erstantrag deutlich reduziert. Nähere Informationen finden sich in der Orientierungshilfe zur Antragstellung.

Was gehört in welchen Förderbereich?
Am einfachsten ist eine Zuordnung nach dem Ausschlussprinzip. Der Förderbereich 2  ist reserviert für Personalstellen/-stellenanteile für professionelle kirchliche Seelsorge unter Einsatz seelsorglich ausgebildeten Personals. Dafür gelten die in den Förderrichtlinien dargestellten Qualifikationsanforderungen und Anforderungen an das Stellenprofil. Alle anderen Maßnahmen und Personalstellen/-stellenanteile gehören in den Förderbereich 1.

Gibt es Förderhöchstgrenzen?
Möglicherweise. Dies hängt am Volumen der beantragten förderwürdigen Maßnahmen und an der zur Verfügung stehenden Fördersumme. Übersteigt das Volumen der förderwürdigen Maßnahmen die zur Verfügung stehende Summe, ist eine Auswahl nötig.

Wann und wie werden die Förderhöchstgrenzen berechnet?
Ob es Förderhöchstgrenzen gibt und in welcher Höhe diese ggfs. liegen, wird nach dem Stichtag (31.10.) des jeweiligen Förderjahres ermittelt. Berechnungsgrundlage sind die für dieses Förderjahr zur Verfügung stehenden Fördermittel und die Mitarbeiterzahlen (VK-Stellen) der caritativen Träger, die bis zum Stichtag einen Antrag gestellt haben. 

Werden alle beantragten Maßnahmen auf ihre Förderwürdigkeit geprüft?
Ja. Alle beantragten Maßnahmen werden vor dem Hintergrund der eingereichten Konzeption auf ihre Förderwürdigkeit geprüft. Dies geschieht in Kooperation der Hauptabteilungen IV-Pastorale Konzeption, V-Pastorales Personal und VI-Caritas.

Gibt es ein Feedback?
Ja. Kurze Rückmeldungen zu Konzeption und Maßnahmen erhält der Antragsteller im Rahmen des Bewilligungsbescheids. Darüber hinaus gibt es das Angebot eines differenzierten Feedbackgesprächs. In diesem Feedbackgespräch können die konzeptionellen Zugänge, die verschiedenen Maßnahmen und Entwicklungslinien diskutiert, gewürdigt und ggfs. auch die eine oder andere beobachtete Leerstelle benannt werden.

Wann werden die Fördermittel ausbezahlt?
Die Auszahlung der Fördermittel erfolgt zeitnah nach Bekanntgabe der Fördersummen. Für den Fall, dass zum Antragszeitpunkt noch nicht alle Maßnahmen abgeschlossen waren, erfolgt die Auszahlung in zwei Tranchen. Die Anweisung der zweiten Tranche erfolgt nach Eingang eines Abschlussberichts.

Was ist mit "Abschlussbericht" gemeint?
Ein Abschlussbericht ist notwendig, wenn bewilligte Maßnahmen zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgeschlossen waren.

Im Abschlussbericht

  • bestätigt der Antragsteller, dass die bewilligte(n) Maßnahme(n) tatsächlich so, wie im Antrag beschrieben, stattgefunden hat / haben.
  • oder aber er legt die entsprechenden Veränderungen dar (z.B. wenn sich die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen gegenüber der Angabe im Antrag verändert hat).
  • Bestätigt wird auch, dass entsprechende Nachweise vor Ort vorliegen.

Datengrundlage / Zahlen

  • Wenn im Antrag noch keine exakten Angaben zu den Maßnahmen gemacht wurden (insbesondere: Termine, Teilnehmerzahlen, tatsächliche Kosten z.B. Bruttopersonalkosten) , sind diese im Abschlussbericht nachzureichen.

Form

  • Der Abschlussbericht ist in der Form frei. Vorgegeben ist nur, dass er eine rechtsgültige Unterschrift einer vertretungsberechtigten Person tragen muss.

Wo und wie lange sind Belege aufzubewahren?
Für etwaige Prüfungen sind Belege durch den Zuschussempfänger vor Ort aufzubewahren. Analog der Regelung des Landes Baden-Württemberg gilt dabei eine Aufbewahrungsfrist von 5 Jahren ab Erbringung des Verwendungsnachweises, sofern nicht steuerrechtliche oder andere Vorschriften vom Zuschussempfänger zu beachten sind, die eine längere Aufbewahrungsfirst vorsehen.