Diözesane Förderung von Familienzentren in 2018

Familienzentren in der Diözese zeichnen sich dadurch aus, dass unterschiedliche fachliche Perspektiven und Fähigkeiten zugunsten der Familien gebündelt und miteinander vernetzt werden. Seit der Modellförderung 2011-2015  ist deshalb die verbindliche Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde (Familienpastoral), der Caritas (Familienberatung) und der keb (Familienbildung) eine bewährte und unverzichtbare Grundvoraussetzung und ein wichtiger Beitrag zu einer erkennbaren Profilbildung für Familienzentren in der Diözese geworden. Ein wichtiges Instrument sind dabei die Mindestanforderungen an Familienzentren in der Diözese. Die wenigen Mindestanforderungen bewirken ein erkennbares Profil und eröffnen zugleich einen weiten Spielraum, die Entwicklungen von Familienzentren in einem lebendigen Bezug zu den Herausforderungen des jeweiligen Sozialraums im Rahmen von „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ zu gestalten.

Eckpunkte für die Regelförderung ab dem Kindergartenjahr 2018/2019 

  • Antragsberechtigt sind alle katholischen Träger von Kindertagesstätten bzw. Familienzentren in der Diözese, die am Standort bereits den gesetzlichen Förderauftrag einer Kindertagesstätte zur Bildung, Betreuung und Erziehung des Kindes leisten.
  • Das Bewilligungsverfahren erfolgt auf der Basis einer Selbstbewertung bezüglich der Entwicklung des Familienzentrums, die durch ein Audit ergänzt wird. Die Kriterien für die Selbstbewertung und das Audit wurden aus der Rahmenkonzeption „Familie im Zentrum – Familienzentrum“ und den Mindestanforderungen und Musterprozessen abgeleitet und werden in einem Formular zur Selbstbewertung zur Verfügung gestellt
  • Die Regelförderung ist auf 20.000,- € pro Jahr und Einrichtung für die jeweils definierte Laufzeit begrenzt.
  • Die Entscheidungen werden von einem Vergabeausschuss getroffen, der aus Vertreter/innen der Diözesankonferenz Familienzentren und des Diözesanrats besteht.
  • In einem Rhythmus von drei Jahren wird überprüft, ob die Bewilligung zur Regelförderung verlängert wird. Vorbehaltlich zukünftiger Haushaltsbeschlüsse ist die Grundlage für die Verlängerung wiederum eine mit einem Audit validierte Selbstbewertung.
  • Für die Mittelzuwendung gelten die Allgemeinen Bewilligungsbedingungen für die Gewährung von Zuwendungen aus dem Diözesanhaushalt und dem Ausgleichsstock für die Kirchengemeinden vom 23. Januar 1973 (KABL. 1973, S. 230ff.)

Informationsveranstaltung zum Antragsverfahren

Insbesondere Trägervertreter können sich auf der Informationsveranstaltung „Der Einstieg in die Regelförderung – Information und Austausch“ am

10. April 2018 im Bischöflichen Ordinariat
in 70771 Leinfelden-Echterdingen, Karlsruher Str. 3

zum Förderverfahren informieren. Die Ausschreibung zu der Veranstaltung haben wir im Downloadbereich hinterlegt *klick*

Antragsverfahren – Termine, Fristen und Hinweise

  • Gefördert wird ab dem Kindergartenjahr 2018/2019
  • Bis zum 01. Juni 2018 muss der vollständige Antrag (Antragsformular und Selbstbewertung) digital und postalisch mit Originalunterschrift und Stempel bei der Hauptabteilung Caritas eingegangen sein.
  • Wichtige Hinweise zum Ausfüllen der Selbstbewertung finden Sie in unserem „Hinweisblatt zur Selbstbewertung“.
  • Es ist geplant, dass die Selbstbewertungen nach Absprache mit dem jeweiligen Träger im Zeitraum vom 18. Juni bis 20. Juli 2018 auditiert werden.
  • Danach erhalten die antragsstellenden Träger den Auditbericht und können ihre Entscheidungen ggf. überprüfen bzw. ihren Antrag ergänzen. Der späteste Eingang eventueller Antragsergänzungen ist der 30. September 2018.
  • Bis Mitte Dezember 2018 sind die Anträge entschieden und die Bescheide zugestellt.

 

Formulare

Antragsformular
Formular zur Selbstbewertung für das Audit und den Auditbericht
Hinweisblatt zur Selbstbewertung
Beispiel einer Selbstbewertung