Aktiv gegen Altersarmut

Der neue Förderbereich der Mutter-Teresa-Stiftung - unsere Vision für ein würdiges Leben im Alter.

Altersarmut nimmt drastisch zu

Fast jeder zweite Berufstätige in Deutschland fürchtet, dass die Rente im Alter nicht zum Leben reichen wird. Für viele Rentner ist diese düstere Ahnung längst bittere Realität geworden und Altersarmut ist in vielen Formen Teil unserer Gesellschaft geworden. Da gibt es bspw. das alte Ehepaar, das sich mit Mini-Jobs etwas dazu verdienen muss - an Geschenke für die geliebten Enkel ist trotzdem nicht zu denken. Eine ältere Frau muss sich tagsüber im Kaufhaus aufwärmen, weil ab Monatsmitte ihr Budget für Strom und Heizung aufgebraucht ist. Keiner weiß von ihrer Not - aus Scham und der großen Angst eine Belastung zu sein, lebt sie lieber im Verborgenen. Dann gibt es noch den verzweifelten Ehemann, der mit seiner pflegebedürftigen Frau ins Ausland ziehen muss, da das Altenheim in der Heimat zu teuer ist.

Viele Betroffene haben ihr Leben lang gearbeitet, Kinder groß gezogen und sich aktiv für die Gesellschaft eingesetzt! Sie haben sich auf den wohlverdienten, sorgenfreien Ruhestand gefreut. Ein Leben am Existenzminimum hatten sie nicht erwartet. Da die Rente oft knapp über dem Mindestbetrag liegt, gibt es keinerlei Unterstützung von außen. Sie werden alleine gelassen, obwohl das Geld nicht einmal für die Grund-bedürfnisse reicht. Eine Ausweglosigkeit, die sehr belastet!

 

Unser Anliegen: Armen eine Stimme geben

Altersarmut ist ein politischer Skandal, dem entgegen gewirkt werden muss. Die Not der Betroffenen ist sehr groß und aus Scham verheimlichen sie oft ihr bedrückendes Schicksal. Viele Hilfsdienste mahnen die stetig größer werdende Anzahl von notleidenden Rentnern an. Die Armut der Betroffenen reicht von der Sorge um die physische Existenz bis hin zur sozialen oder kulturellen Ausgrenzung.

Die Stiftung hat deshalb einen  neuen Förderbereich „Altersarmut“ ins Leben gerufen, mit dem sie sich ganz im Sinne ihrer Namensgeberin Mutter Teresa für die Armen einsetzen möchte. Mutter Teresa war es immer ein Herzensanliegen skandalösen Missständen aktiv zu begegnen, für die notleidenden Menschen da zu sein und sich ihnen mit ganzem Herzen zuzuwenden.

Die Stiftung gibt armen Menschen eine Stimme. Sie weist öffentlich auf deren Schicksal und bittere Notlage hin. Daneben ist es der Stiftung wichtig, dass betroffene Menschen die Chance bekommen, in Würde alt zu werden, sie genug Geld zum Leben haben und nicht in Einsamkeit ihr Leben fristen müssen.